Booking a flight with Ryanair

28. April 2009

Ryanair makes it easy to register the wheelchair for passengers with handicaps. It can simply be done during the online purchase. But in order to apply for further requirements, one has to call an expensive 0900 number (0900 116 0500 €0.62 per minute from Germany – English speaking). But still, after having called that number, I am not sure, whether I get what I asked for.

A short excerpt from my hotline talk with Ryanair:

Ryanair hotline: Good day, what is the problem? 

KM: Good day, I just booked a flight with Ryanair. Now I would like to apply for assistance to get to the toilet facilities in the plane.

Ryanair: Sorry Sir, but we don’t have such a service.

KM: Well, this is part of the EU regulation which is also binding for Ryanair. 

Ryanair: Hold on a second, Sir.

comes back after a minute and says: Sir, like I told you, we don’t offer such a service.

KM: Please register that I applied for the assistance to get to the toilets and send me a confirmation via email about this application.

… (more to come, for sure)

Background info
The exact wording of the EU regulation for air carriers is: „Assistance in moving to toilet facilities if required“. see EU regulation 1107/2006, Annex II, Assistance by air carriers PDF

 

Post aus Brüssel und Berlin

22. März 2009

Ende Oktober 2008 reichte ich die beiden Petititionen für barrierefreies Fliegen ein, in diesen Tagen erhielt ich zwei Antwortschreiben: eines vom Deutschen Bundestag, das andere vom EU Parlament in Brüssel.

Berlin sagt, die „Ermittlungen“ seien abgeschlossen und die Petition wird „den als Berichterstattern eingesetzten Abgeordneten zugeleitet und dann im Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages beraten“. Das ist doch mal was, das find‘ ich gut! Mal sehen, was dabei ‚rumkommt.

Antwort aus Berlin (PDF, 500 KB)

Brüssel jedoch  gibt sich widersprüchlich: Einerseits stellt der Ausschuss fest, dass die Bordrollstuhl-Problematik den „Tätigkeitsbereich der EU betrifft“, weiter heißt es aber, dass sich der Petitionsausschuss mit dem Anliegen nicht befassen kann! Eine Begründung  wird leider nicht mitgeliefert. Hmm, soll dass wirklich das letzte Wort gewesen sein?

Antwort aus Brüssel (PDF, 500 KB)

Holland in Klo-Not

5. März 2009

Meine Fluggesellschaft verweigerte mir auf dem Teilflug HH-Amsterdam den Zugang zu einem Klo! Und dass trotz frühzeitiger Anmeldung und ausführlichstem Briefwechsel.

„That is not possible“ war die schlichte Antwort beider Besatzungsmitglieder, sowohl auf dem Hinflug nach Amsterdam, als auch auf dem Rückflug nach Hamburg. „I am very sorry“, fügte die offensichtlich persönlich betroffene Chefstewardess hinzu “ I never thought about this…“. 

Ist ja auch nicht ihre Schuld, sondern ein generelles, ein strukturelles Problem, dass viele, wenn nicht alle europäischen Airlines betrifft. Ich frage mich – warum zum Himmel – ist es scheinbar umöglich, einen einfachen Bordrollstuhl zur Verfügung zu stellen? Ich wäre sehr dankbar, wenn auch nur ein Mensch in Europa mir darauf eine plausible Antwort geben könnte.

Und das Beste zum Schluß: die eingesetzte Maschine war hochmodern und für Flugzeuge dieser Größe „barrierefrei“ eingerichtet:


Barrierefrei ausgebaute Toilettenkabine einer Embraer 190, Foto: privat

Das WC verfügte über mehrere Haltegriffe (seitlich 2, einen Haltegriff von der Decke hängend). Die Toilette war seitlich positioniert, so dass der Transfer mit einem Bordrollstuhl problemlos und ohne fremde Hilfe von mir hätte durchgeführt werden können. Ein extra eingerichteter Vorhang kann bei Bedarf den Toilettenraum erweitern und somit zusätzliche Privatssphäre schaffen. Im Flieger befand sich sogar Abstellplatz für einen persönlichen Rollstuhl!

Allein, ein Bordrollstuhl befand sich nicht an Bord des Flugzeugs. 

Kampf ums Klo – NDR Beitrag auf Youtube

5. Februar 2009

Leute mit Mobilitätseinschränkungen (PRMs) kommen im Flugzeug nur schwer oder überhaupt nicht aufs Klo. Trotz neuer EU Flugverordnung weigern sich die meisten Airlines, den Toilettenbesuch für PRMs zu ermöglichen, z.B. in dem sie einen Bordrollstuhl und größere Toiletten anbieten würden – bisher sind die Airlines erfolgreich!

Der Auszug aus dem „Schleswig-Holstein Magazin“ des NDR vom 30.1.2009 zeigt die Thematiknun erstmalig im Bewegtbild:

Auf Youtube ist der Clip zu finden unter: http://www.youtube.com/watch?v=C4_IPvuCXqc

Dieser Film wurde ermöglicht mit freundlicher Unterstützung der Deutschen Lufthansa.


NDR dreht Clip

30. Januar 2009

Am Montag dieser Woche stand fest: Dreherlaubnis bei Lufthansa Technik in Hamburg Fuhlsbüttel bekommen! Am Mittwoch wurde dann in einer eigens zur Verfügung gestellten Maschine (Airbus A300-360) fast vier Stunden lang gedreht. 

Der etwa dreimünitge Clip wird am Samstag, 30.1.2009,  zwischen 19:30-20:00 Uhr im Schlewig-Holstein Magazin des NDR ausgestrahlt. 

 Airbus im Hangar von Lufthansa Technik
Im Hangar von Lufthansa Technik in Hamburg Fuhlsbüttel, Foto: privat

 

Barrierefreie Klos auch kinderfreundlich

23. Januar 2009

Zeit online berichtet heute über den „Kampf ums Klo„, wie das Interview mit mir zunächst betitelt war. Im Laufe des Vormittags wurden aus der Überschrift dann „Da wird man dann vor der Toilette abgestellt“, warum auch immer…

In einem Leserkommentar zu dem Artikel fand ich den Aspekt, dass eine größere Toilette Eltern mit jungen Kindern zugute kommt, denn: Windeln wechseln in den engen Kabinen ist in der Tat eine Herausforderung! Die letzten Sätze des Kommentars könnte als direkter Appell an die Fluggesellschaften verstanden werden:

Da koennten die Airlines doch zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Waere fuer mich ein Grund eine bestimmte Airline zu buchen.  Zeit online user goodart

Goodart ist übrigens mit Singapore Airlines geflogen, die – nach Hörensagen – relativ barrierefreie Flüge bieten.

Dokumente gelöscht!

19. Januar 2009

Heute erreichte mich die dringende Empfehlung, sämtliche Originalschreiben aus dem Netz zu nehmen! Darunter fallen alle Logbücher und Schriftdokumente, die sich in den vergangenen acht Jahren meiner Korrespondenz mit deutschen und europäischen Flugunternehmen angesammelt haben und von denen sicherlich nicht wenige profitiert haben. Schade!

Haben die Dokumente doch auch ein lebendiges und authentisches Zeugnis abgegeben über die Art und Weise wie Flugunternehmen häufig mit Passagieren kommunizieren, die spezielle und legitime Anfragen zur Barrierefreiheit im Flieger haben: allgemein, abwimmelnd und ignorierend.

Die Aufforderung der Fluggesellschaften, die Dokumente aus dem Netz zu nehmen, wird damit begründet, dass die Schreiben „nicht für die Öffentlichkeit bestimmt“ sind. Die Schriftstücke sind nun weg, gelöscht. Tatsache bleibt: zentrale Aspekte der seit einem halben Jahr geltenden EU Verordnung zum barrierefreien Fliegen, darunter der Zugang zu einer Toilette, werden durch viele Fluggesellschaften nach wie vor nicht umgesetzt. Die wenigen eingereichten Beschwerden, werden stattdessen meist einfach mit einem Fluggutschein abgespeist – eine billige Lösung!

Drastische Beschwerde einer 82-Jährigen

12. Januar 2009

Im Postfach meiner (alten) Arbeitsstelle fand ich heute einen handgeschriebenen Brief einer älteren Dame aus Oberursel. Im Brief schildert sie ihre eigene Flugerfahrung und bittet mich, die Petition „Barrierefreies Fliegen“ in ihrem Namen mitzuzeichnen. Der Brief war vom 6. Dezember datiert, leider lese ich ihn erst heute! Mit der Dame sind es dann 572 Personen, die die Petition mitgezeichnet haben.

Auch schickte Sie mir die Kopie eines Beschwerdebriefes, den die mobilitätseingeschränkte Dame im Anschluß einer Flugreise nach Teneriffa am 13.1.2008 an einen großen Reiseveranstalter schickte. Hier einige Auszüge aus dem Schreiben, die die Situation an Bord eindringlich beschreibt:

Der Flug dauerte ungefähr 4 Stunden, in dieser Zeit mußte ich mal auf die Toilette. Nun stellte sich heraus, daß die Helfer die „Sackkarre“ (der Bordrollstuhl ist gemeint) wieder mitgenommen hatten und daß sich im Flugzeug keinerlei Hilfsmittel für das Erreichen der Toilette befand!!! Die Stewardess bot mir ihren Arm an (!), was lächerlich war, denn eine 80-Jährige mit nur einem Bein kann wohl wirklich nicht darauf hüpfen!!!

und weiter schreibt sie:

Ich versuchte nun, mich auf die Lehnen der Sitze am Gang zu stützen und mein eines Bein über den Boden zu schieben, aber der war rauh und es ging nur cm-weise, war sehr anstrengend. Vor den beiden ersten Reihen gab ich auf und sank mit einem Schenkel auf die Armlehne neben mir, versuchte Gleichgewicht zu halten, sehr schwierig! Nun erschien als Retter der Co-Pilot! Er war groß und stark, ich schlang meine Hände um seinen Hals, er umfaßte mich und schleppte mich bis auf die Toilette, … Danke, Co-Pilot. Ich war fix und fertig und total erschöpft. (…) Warum hat man mir das zugemutet?

In ihrem Schreiben fordert die Dame den Reiseveranstalter TUIfly auf, zu dem Vorfall Stellung zu nehmen und dafür Sorge zu tragen, dass sich bei ihrem Rückflug nach Frankfurt ein so „jämmerliches Versagen“ nicht wiederholt. Da die Dame nicht so recht nicht an eine bessere Situation auf dem Rückflug glauben konnte, präparierte sie sich: mit Windeln!

Hierzu fällt dem aufmerksamen Leser sicher sofort die Forderung von Dr. Sigrid Arnade ein, die verlangt alle Toiletten aus den Flugzeugen auszubauen: Kein Passagier sei dann mehr benachteiligt, die Airline habe mehr Platz für noch mehr zahlende Passagiere. Vor dem Boarden gäbe es natürlich Pampers frei für alle!

Beschwerdebrief der Dame im Original nachlesen (3MB)

P.S. Als Antwort bekam die Passagierin einen Blumenstrauß! Außerdem pflegt sie nun regen Schriftverkehr mit TUIfly und mit dem Luftfahrtbundesamt. Letztere übrigens ließen der engagierten Dame ausrichten, dass allgemeine Hilfsmittel in der EU-Verordnung „nicht vorgeschrieben“ sind.

Wozu eigentlich eine Verordnung, wenn sie nix taugt?!

United Airlines bietet 500$

12. Januar 2009

Im April 2008 habe ich an der Museumskonferenz Museums and the Web teilgenommen in Montréal, Kanada. Geflogen bin ich mit United Airlines. Der Hinflug verlief problemlos, natürlich abgesehen von den Herausforderungen ein Klo zu erreichen (Kurzstrecke wie auch Langstrecke). Die Ereignisse auf dem Rückflug übertrafen jedoch bei weitem meine bisherigen Erfahrungen: Auf dem Langstreckenflug von Boston nach Zürich gab es keinen Rollstuhl an Bord, um während des Flugs durch die engen Gänge zum Klo zu kommen! Angeblich sei mein Flug nicht angemeldet gewesen, deswegen gäbe es keinen Bordrollstuhl und deswegen könne nun auf die schnelle auch keiner mehr organisiert werden… (komisch, da der Hinflug so reibungslos verlief. Hatte man gedacht, dass der Rollstuhl nur auf der Hinstrecke relevant wäre und ich ihn beim Rückflug in Kanada zurücklassen würde?!)

Nach massiver Intervention und heftiger Diskussion mit der Bordcrew – bei der sich schließlich auch der Kapitän einschaltete – wurde ein Bordrollstuhl vom Airport organisiert und der Flug konnte mit halbstündiger Verspätung starten.

Die Reaktion von United Airlines auf die Beschwerde meiner Rechtsanwältin: 500 $ Schweigegeld und die Abweisung jeder Verantwortung.

TAZ – Die Grenzen über den Wolken

10. Januar 2009

Portrait Kay Macquarrie
Foto: Svenja Naudszus

Am 9.1.2009 veröffentlichte die TAZ einen Artikel über die Situation im Flieger. Auch wenn die Rollstühle heutzutage doch etwas sportlicher aussehen, als in der Onlineausgabe gezeigt, ist der Beitrag insgesamt ’ne glatte Eins. DANKE!

Link zum Artikel in der TAZ
Ansicht als PDF 1,7MB

Luftfahrt Bundesamt nicht zuständig

9. Januar 2009

Das Luftfahrt Bundesamt (LBA) ist die deutsche Durchsetzungsstelle für die Belange von Flugreisenden nach der neuen EU Flugverordnung (Überblick alle nationalen Durchsetzungsstellen in Europa). Schade nur, dass Sie sich im Fall rechtaufklo versus GELÖSCHT nicht zuständig fühlt und die Beschwerde nach über zwei monatiger Bearbeitung an die französische Stelle weiterleitet.

An die werde ich gebeten mich zu wenden, falls weitere Anfragen zur Beschwerden auftreten sollten. In französisch !?!

Petition Barrierefreies Fliegen

9. Januar 2009

go straight to the english version

Seit dem 20.12.2008 befindet sich die Petition „Öffentliches Luftrecht – Barrierefreiheit im Flugverkehr“ – die von der sagenhafte Anzahl von 571 Leuten mitgezeichnet wurde – in der parlamentarischen Prüfung. Bei entsprechender Relevanz (was immer das bedeuten mag), wird sie dem Bundestag vorgelegt.

Petition Parlamentarische Prüfung

+++ NEUESTES +++

TAZ veröffentlicht Artikel +++ Petition nun in der Parlamentarischen Prüfung +++ Hempels veröffentlicht Interview +++ Ministerin Trauernicht dankt für Engagement +++ Der Albrecht veröffentlicht Artikel +++ mehr unter Medienecho

Hintergrund der Petition – Kein Klo über den Wolken

Fliegen ist mittlerweile so normal wie Auto- und Bahnfahren – für fast alle Menschen in Europa. Nicht aber für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen. So hat diese Zielgruppe auch nach Inkrafttreten der EU Flugverordnung vom Juli 2008 beispielsweise keine Chance, auf Kurz- und Mittelstreckenflügen eine Toilette aufzusuchen.

weiter…

GELÖSCHT: Rollstuhlfahrer nur mit Begleitung!

16. Dezember 2008

Gestern erhielt ich ein Schreiben von GELÖSCHT. In der eMail äußern sie sich zu meiner Kritik an Bord des Hamburg-Paris Fluges im September diesen Jahres keine Hilfe geleistet zu haben,  um eine Toilette zu erreichen.

Die lapidare Antwort des Flugunternehmens:

Fluggäste mit eingeschränkter Mobilität müssen selbständig in der Lage sein, den Weg zu den Toiletten, zu bewerkstelligen. Sollte dies nicht der Fall sein, so ist die Reise nur mit einer Begleitperson möglich. Sie haben die Reise mit ihrer Frau angetreten. Entsprechend liegt die Fürsorgepflicht im Verantwortungsbereich Ihrer Frau.

Fragt sich, wie sich GELÖSCHT das genau vorstellt: Die erfahrene Crew ist nicht in der Lage Hilfe zu leisten, um einen Fluggast mit eingeschränkter Mobilität den Weg zur Toilette zu ermöglichen. Von der Begleitperson wird das jedoch erwartet? Eigentlich sollten die neue EU Flugverordnung Erleichterung bringen, und endlich – im 21. Jahrhundert, also 90 Jahre (!) nach dem ersten Passagierflug – ein Flugreisen in Recht und Würde sicherstellen.

Wo sind die verantwortlichen politischen Stellen, die dafür Sorge tragen, dass bestehende Verordnungen auch umgesetzt werden?

Was muss, das muss

14. Dezember 2008

Interview aus der Kieler Hochschulzeitung „Der Albrecht“

von Kristiana Ludwig, Fotos von SN

Anhalten und abfliegen

Kay MacquarrieFür Rollstuhlfahrer beginnen Flüge mit einer Wahl: Kann ich es mir für die nächsten Stunden verkneifen oder möchte ich zu Hause bleiben? Und auf langen Flügen: Kann ich auch mit geöffneter Tür auf dem Klo entspannen oder trinke ich heute lieber gar nichts? Flugzeugtoiletten sind häufig diskriminierend. Kay Macquarrie wohnt in Kiel, er ist Webdesigner und Rollstuhlfahrer. Und kämpft mit einer Petition beim Bundestag für die Umsetzung einer EU-Verordnung, die Fluggesellschaften verpflichtet, Hilfestellung zu leisten. Er pocht dabei auf ein Grundrecht: die Würde.

weiter…

Ministerin dankt!

13. Dezember 2008

Heute kam Post vom Ministerium: Frau Dr. Trauernicht – Sozialministerin Schleswig-Holsteins – bedankt sich für das Engagement für Barrierefreiheit im Flugverkehr. Das ist doch was!
Schreiben Ministerium TrauernichtWörtlich heißt es in dem Schreiben:

Mit Ihrem Engagement haben Sie bereits einen wichtigen ersten Erfolg erzielen können. Die Lufthansa erklärt, dass sie nach vorheriger Anmeldung einen Bordrollstuhl zur Verfügung stellen wird. Dies soll Vorbild auch für andere Flugggesellschaften sein. Schreiben herunterladen (PDF)

Vielen Dank an dieser Stelle allen bislang 502 Mitzeichnenden der Petition und all denen, die das Anliegen auf vielfache Weise unterstützen: Durch Weitersagen und Weiterleiten, durch Feedback – auch aus internen Stellen der Organisationen, darunter Politiker, Richter und Anwälte sowie leitende Crewmitglieder – und durch Berichterstattung in Online und Printmedien!

Die Deutsche Lufthansa – bisher im Zentrum der Kritik – hat sich als einzige Fluggesellschaft Europas für eine Mitnahme des Bordrollstuhls ausgesprochen. Bleibt zu hoffen, dass andere Fluggesellschaften folgen werden. Auch GELÖSCHT sieht dringenden Handlungsbedarf und zahlte wegen der aktiven Mißachtung der EU Flugverordnung 300 Euro Schmerzensgeld, obwohl GELÖSCHT auf der anderen Seite behauptet, dass die Mitnahme des Bordrollstuhls nicht in der EU Flugverordnung vorgesehen ist. KLM schließt sich der Meinung von GELÖSCHT an und verweigert die Mitnahme des Bordrollstuhls (siehe KLM stellt sich doof). Die Auslegung der neuen EU Verordnung bleibt also individuell.

Mal sehen, wie lange noch.